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Transsexualität ist keine psychische Krankheit - richtig oder diskrimierend?

    • Re: Transsexualität ist keine psychische Krankheit

      hallo Bärbel wie immer ein Top Beitrag von dir :)

      hallo Ihr Lieben, meine Gedanken zu dem ganzen Thema.

      die Keiner teilen muss.

      in deinem ganzen Punkten muss ich recht geben Bärbel, auch ich habe so langsam gemerkt nachdem ich fast alles erreicht habe, habe ich so ganz Langsam das verlangen vergessen zu wollen dass ich TS bin, und sehe mich mittlerweile als Ganz normale Frau, das bestätigt auch die Umwelt, bin froh das ich Glück hatte. als alles neu war, war ich jeden Tag in den TS Foren und habe mich Tag täglich mit dem Gleichen Themen auseinander gesetzt,und solche Freunde gesucht, am Anfang war es Toll so viele Leid genossen als Freunde zu haben, doch jetzt bin ich ermüdet, und habe keine Lust mehr tips zu geben usw,

      ebenso habe ich einen Freundeskreis dass mittlerweile aus den Normalen Menschen besteht, wo TS nicht einmal zur Sprache kam, es ist seltsam in der Anfangsphase und all die Jahre dachte ich ständig darüber nach, der weg war lang und hart, doch je mehr man voranschreitet und die Gutachten, und alles umgeschrieben hat, ist ein Stück meines Lebens von mir weg, der wovon ich so Angst habe, ist irgendwie vorbei,

      TS langweilt mich nur, und wenn jemand bei mir anruft und sagt ja heute bekam ich die Hormone usw, verfalle ich nur noch ins Tiefe gähnen, ich will irgendwie selber nicht mehr darüber reden, vor 4 Tagen hatte ich die Diskussion auch mit meiner Mutter, das zwar ich innerlich weiß,

      ich bin keine 100 % Frau, aber mein Kopf soweit ist und mir zu sagen ich bin eine Frau und lebe es auch so,

      vielleicht wäre es anders bei mir wenn die Umwelt mich nicht als Frau erkennen würde, doch zum Glück war dies nicht mehr der Fall, das man mich noch als Herr anspricht, ich weiß nicht wenn man merkt das mein Leben das ich innerlich schon immer war, einfach so die Umwelt es wahrnimmt, wie ich es mir wünsche dann ist irgendwo die Angst vor Gewalt oder seltsame Reaktionen wie weg geblasen, vor einem Jahr hatte ich unglaubliche Angst durch den Schulhof zu gehen, in der nähe bei mir, doch jetzt gehe ich Tag ein Tag aus, da vorbei, je mehr die Reaktionen kommen die Positiv sind.

      Umso mehr vergesse ich eine TS zu sein, es ist Komisch vor dem Ganzen hatte ich Angst vor allen was kommen mag, doch jetzt ist mein Kopf soweit um mir zu Sagen ok, innerlich weist du dass du TS bist, jedoch musst du es keinen sagen wenn sie nicht Fragen.

      Ich hatte viele Freundschaften die noch alles durchmachen und Ratschläge brauchten, doch jetzt habe ich gemerkt, dass ich mittlerweile das Thema TS und die Themen und die Fragen nur noch auf die nerven gehen, ich sehe TS nur als Diagnose an, aber ich muss mich nicht ein lebenslang als TS identifizieren,

      die Berichte im Fernsehen fand ich am Anfang toll, doch so langsam schaue ich es nicht mehr an, es ist seltsam wenn man in seinem leben weiter kam, und alles hinter sich hat, scheint es im Kopf einen Schalter umzulegen um mir zu sagen, Ja du bist TS weil du keine biologische Frau bist, doch bist du einer nah angeglichen, und ich bin Glücklich was will ich mehr.

      das erste mal beim Frauenarzt war für mich ein Glücksgefühl vor 1 Woche, solche Sachen Stärken mich einfach nur, und gibt mir ein tolles Gefühl, ich habe eine Familie die zu mir Hält, meine Mutter meinen Bruder und seine Freundin, ich habe von meiner Familie niemanden, verloren und wenn ich mit meiner Mutter zum Gleichen Frauenarzt gehe ist es einfach nur ein Glücksgefühl für mich, das ich so bin wie ich bin liegt einfach daran, dass ich den weg für sehr hart empfunden hatte,

      ich selber möchte die 2 Jahre nicht mehr mitmachen, ich bin froh alles überstanden zu haben, Die Begleitende Therapie war für mich einfach nur Nervig und hat mir nichts gebracht, im Gegenteil ich sehnte die Letzte Stunde herbei, meine Mutter half mir viel mehr als es meine Therapeutin es tat, Ihr uralt denken war einfach nur schrecklich und voller Klischees.

      Hätte ich damals auf auf die schickslang gehört als sie den Feldzug gegen die Gutachter machte, wäre ich zu den Gutachtern gegangen mit Vorurteile, sie machte ja regelrecht einen nur Angst, und half den betroffenen nicht, ich hatte die 2 liebsten Gutachter die man sich nur wünschen kann, TS als Freunde kann gut sein, aber sie können auch schaden, ich hatte 3 Stück in meinem Umfeld, ne sorry komme damit nicht Klar, und so habe ich mir einen Freundeskreis aufgebaut wo aus den Menschen bestehen die ich kennenlernte,

      ohne jemals meine Vergangenheit zu hinterfragen, Klar im Hinterkopf habe ich noch ein Paar Punkte die mich innerlich einfach nicht komplett abschließen lässt, sei es die Eppilation bei den Haaren, oder das man noch keine Op hatte, und man sich einfach nur Falsch fühlt, ist zumindest bei mir so, auch wenn die OP gefährlich ist, und viele davon abraten kann ich nur sagen, ich bin Frau und möchte auch Körperlich eine angeglichen sein, ein leben als Drittgeschlecht unvorstellbar und für mich einfach nur unwirklich und seltsam.

      Mein leben spielte in den ersten 2 Jahre im Netz ab, ich hatte mein leben vergessen gehabt weil mich das Thema Ts total vereinnahmt hat, doch das Leben spielt im Realen leben und nicht im Netz, ich war viel zu hause bis ich dachte was tue ich da, den ganzen Tag berichte über andere zu lesen, und vergesse dadurch mein eigenes Leben,

      Meine ganze Denkweise baute sich so langsam auf, das es Falsch ist im internet sich Hilfe zu holen, wenn ich bedenke in welche Foren ich war, und welch neid und Hass da herrscht da Fragte ich mich, jeder ging den selben weg, warum muss man so gehässig sein?

      naja egal ich weiche ab, diese Forum bedeutet unglaublich viel für mich weil ich ganz ganz viele Menschen hier mag, komme gerne hier her wegen Freunde usw und wegen ein paar besondere Menschen, jedoch spielt es halt nicht mehr jeden Tag bei mir eine Rolle jeden Tag am PC zu sein, oder in diesem Forum, es lenkte mich ab von meinem ganzen Probleme vor ein Paar Monaten, doch diese habe ich verarbeitet und schaue Glücklich in die Zukunft, ich wünsche wirklich egal wem nur das Beste, was man sich wünschen kann,

      nur eines möchte Ich sagen:

      auch wenn man TS ist,muss man nicht immer sagen, nur weil Ich TS bin habe ich keinen Freund, keine Arbeit kein Glück in der Zukunft, wer ständig die schuld sucht das einfach unser Problem an allem schuld ist wird innerlich Blockieren und kann niemals Glücklich sein,

      weil das Halbe leben dich immer nur an TS erinnern werden wird, nur wer es Akzeptieren kann dass man sich selber schadet,wenn man sich es immer und immer einredet mein Problem ist an allem schuld,

      so werdet ihr immer dieses gefangene Gefühl haben,und diese Unsicherheit werdet ihr dann nach außen ausstrahlen und seit somit angreifbar.!

      Puh das war viel :D

      Liebe Grüße an alle :kassiopeias_sonne:
      Ich bin Lieb und Frech zugleich, doch mein Herz ist für alle Menschen da :)

      Die Sonne und der Schatten Prallen aufeinander doch beides kann nicht ohne das andere Existieren, Wenn die Sonnenblume einst nicht mehr das Licht sieht verwelkt es und verkümmert innerlich, doch wo Schatten ist auch das Licht das eines Tages mein Herz wieder erstrahlen lassen wird, meine Kraft ist stark und keiner wird mich jemals wieder mehr brechen, den ich weiß, es gibt da welche die mich auffangen wenn ich einst mal wieder in die Tiefe fallen werde. <3
    • Re: Transsexualität ist keine psychische Krankheit

      Hallöchen
      Hatte voriges Jahr nen Antrag auf Vornamensänderung gestellt und mußte zu soner Psychutante. Die hat Tatsächlich bei mir ne Geisteskrankheit Diagnostiziert und eine Einweisung in die Psychatrische Klinik gefordert. Der Familienrichter der das bearbeitet meinet auch noch noch das das Abartig sei und es gäbe nur Männlein und Weiblei. Alles andre sei Abartig. Antrag wurde abgelent.
      Mein Seelenklemptner zu dem jeder muß hatte nur den Kopf geschüttelt.
      Denn sein Gutachten als Spezialist wurde gar nicht beachtet.
      Ich finde das nur Abartig von der Psychutante und dem Richter. :|

      Lg Ute :lol:
    • Re: Transsexualität ist keine psychische Krankheit

      "Stricknadel" schrieb:

      Die hat Tatsächlich bei mir ne Geisteskrankheit diagnostiziert und eine Einweisung in die Psychatrische Klinik gefordert.

      Was mag eine Geisteskrankheit sein? Der Begriff ist ziemlich veraltert. Bei Psychosen oder Schizophrenie ist ein Aufenthalt in einer Klinik sehr oft hilfreich und notwendig. Transsexualität beschützt niemanden vor anderen Erkrankungen. Allerdings glauben viele Transgender und Transsexuelle, alle ihre Probleme werden verschwinden, wenn Sie neue Papiere haben, Hormone nehmen und eine GaOP vornehmen lassen. Ganz böser Fehler.

      Psychische Störungen sind weit verbreitet. Es wird geschätzt, dass weltweit jeder vierte Arztbesucher daran leidet. Deutsche Studien sprechen von ca. 8 Millionen Deutschen mit behandlungsbedürftigen psychischen Störungen.

      Als Transgender sollte man keine Anträge nach TSG stellen. Das TSG ist für Frauen oder Männer, deren körperlichen Merkmale sich im Widerspruch zur eindeutigen Geschlechtsidentität befinden. Transvestiten sind nicht abartig, wie Dein Richter behauptet, sollten aber von einem transsexuellen Weg absehen.
      "Um sicher Recht zu tun, braucht man sehr wenig vom Recht zu wissen.
      Allein um sicher Unrecht zu tun, muss man die Rechte studiert haben."

      Georg Christoph Lichtenberg
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