Top-Teaser

Die gute alte Zeit - und die heutige Realität!

    • Komisch. da hatten wir dann einfach unterschiedlicheErfahrungen. Anfang der 90er war ich auch auf dem St Georg transenstrich. In der danziger strasse allerdings nicht, aber im pulverteich, am Steindamm selber, in der Ellmenreicher Straße und im PIT Club. War zudem auch ein paarmal im newman kinos damals (gay).

      Edit
      Rudies night Club war ich auch mehrfach Anfang der 90er und "bei Franz " einem Lokal für deutsche Transen am Steindamm.


      Keinerlei Kontakt zu Poppers.
      Erforscher der Juwelengasse
    • never ever schrieb:

      Ich erinnere mich auch gerne an die alte Zeit zurück. In Frankfurt gab es einige nette Lokalitäten mit TS wie Bars oder Stripclubs. Eines war meiner Erinnerung nach in der Hanauer Landstraße 1, dort habe ich einige nette Abende verbracht. Im Stockwerk darüber residierten auch noch nach der Schließung der Bar einige TS.
      In der Hanauer Landstraße 1 in Frankfurt war 1993/94 die Transenbar "Frivoli", in der immer megageile Partys gefeiert wurden. In den oberen Stockwerken des Hauses wohnten die "Mädels", mit denen man sich aufs Zimmer zurückziehen konnte. Fotos von den Partys und den anwesenden TS gab´s seinerzeit im Magazin "Trans-aktuell", das bundesweit in Sex-Shops erhältlich war. So konnte man sich auch in den Zeiten vor dem Internet vorab informieren, was einen dort erwartete.

      Leider hatte ich nur einmal das Glück, bei einer der Partys dabei zu sein. Paloma hieß die Schöne, die mir damals ihr Zimmer gezeigt hat und was man dort alles so veranstalten kann. Das war ein megageiler Abend, den ich gerne wiederholt hätte. Als ich ein paar Wochen später wieder hin wollte, waren Gitter vor den Fenstern und der Laden komplett dicht. Echt traurig!

      Das Frivoli war zusammen mit dem Rasputin, der Amigas Bar und der Taverne in Hamburg, dem Hollywood in München und einer kleinen Bar in Berlin (deren Namen ich leider vergessen habe) die besten Locations, die ich erleben durfte.
    • interessant - und nicht falsch verstehen- Unterschiedliche Erfahrungen gibt es ja immer. Aber merkwürdig ist schon.

      Im Transenstrich von St Georg der frühen 90er war ich mehrfach mit Asia Stassentransen, die am Steindamm vor den Kino -eingängen standen, zusammen. In der ellmenreicher Strasse standen sie nahe dem Stundenhotel. Das war immer für Geld.

      Im PIT waren es auch Asia Transen, die mich in ihre Wohnung eckhaus kreuzweg/ pulverteich mitnahmen. Vielleicht 3 oder 4 mal insgesamt alleine dort, das war auch immer für lau. Einige von ihnen verkehrten auch im Rudies Night Club. Im Franz habe ich fast immer nur mein Bier getrunken . Einmal aber hat mich eine deutsche Transe zu sich nach Hause genommen.

      So etwas wie Poppers hätte ich nicht vergessen, denn als ich es viel später zum ersten Mal benutzte machte es ziemlich bumm im kopf und danach wollte ich eine Zeitlang nicht ohne. Das wäre mir also vorher sicher aufgefallen.

      Ist also einfach interessant, dass es damals schon (offenbar an mir vorbei) dort zirkulierte.

      In den frühen Tagen hätte ich es womöglich deswegen nicht unbedingt vermissen können, weil ich gerne dem Bier zusprach. Für Stoff war also in jedem Fall gesorgt.
      Erforscher der Juwelengasse
    • und wie erwähnt- zeitgleich hatte ich im Laufe der Jahre noch deutlich mehr (viel mehr) Transen Kontakte auf dem Kiez in St Pauli. Auch dort: Kein Poppers bis etwa 2001. Ist für mich recht eindeutig: breitflächig wurde es früher nicht angeboten. Ansonsten hätte ich es sicher vorher geschnüffelt. :D

      Damit ist von meiner Seite alles zu dem Zeitpunkt gesagt, wann es nach meiner subjektiven Meinung einer breiten Transen Kundschaft angeboten wurde.

      Das Thema haben wir wirklich ergiebig zerkaut. :thumbsup:
      Erforscher der Juwelengasse
    • Auch in Dortmund muss in den späten 1980er-Jahren einiges los gewesen sein in Sachen TS.

      Ich kann mich noch an das Cabaret Krystal im Brückstraßenviertel erinnern. Das war so eine kleine Disco-Bar, in der im monatlichen Wechsel Transen aufgetreten sind. Neben dem Eingang hing ein Schaukasten, in dem man die jeweiligen Künstlerinnen bewundern konnte.

      Eine Bekannte erzählt immer vom "Café de Paris", in dem damals viele gutaussehende Ladyboys gearbeitet hätten.

      Leider war ich damals noch zu grün hinter den Ohren und hätte mich nie in so einen Laden rein getraut.

      Würde mich aber sehr interessieren, falls jemand davon berichten könnte.

      Bis Mitte der 1990er-Jahre gab es dann noch eine Kneipe am Ende der Brückstraße, wo zu vorgerückter Stunde die Damen aufgelaufen sind. Bis heute überlebt hat nur der Burgtor-Club, den es mittlerweile seit über 40 Jahren gibt. Das ist eine Travesti- und Gaybar, in der auch die eine oder andere TS privat verkehrt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Sunny ()

    • Erinnerungen an 'ganz früher'

      Die erste TS, die ich leibhaftig sah, war Isabell in der Schmuckstr./Ecke Grosse Freiheit und das war so Ende der 80'er, da ich des öfteren in der Grossen Freiheit bzw. Kaiserkeller verkehrte und auch ab und zu mal draußen um die Ecke zum Luftholen stand, wo Isabell regelmäßig noch in der Nacht auf der Straße auf Kundschaft wartete, kannte Mann sich irgendwann vom Sehen bzw. war für Isabell ein vertrautes Gesicht.
      Da ich auch am Tage da längs kam und Isabell vor dem Hause auf Kundschaft wartete, hat Mann sich irgendwann gegrüßt und irgendwann kam Mann auch in's Gespräch, das war aber erst Jahre später in den 90'ern.

      St. Georg - schöne alte Namen ...Rudis Night Club, Pulverfass am Pulverteich, der damalige Transenstrich im Kleinen Pulverteich und Ellmenreichstr. am Schauspielhaus, der PIT Club (wo immer Asia-Ladyboys waren, die im damaligen inzwischen abgerissenen Eckhaus Pulverteich/Kreuzweg anschafften!), und...wenn auch ein wenig weiter weg... das Front, wo ich ziemlich am Anfang ein paar Mal war, allerdings aus musikalischen Gründen und bei mir war das Publikum immer sehr gemischt, Heteros und Schwule bunt durcheinander. Wenn man sich dagegen heute St. Georg anguckt... <X ...!

      Und Poppers habe ich damals nicht so mitgekriegt, gab es aber, von solchen Dingen habe ich aber die Finger gelassen, ist mir verschiedentlich angeboten worden, aber war nie was für mich.

      Abt Tomcat
      Hamburg, ...wo die Sünde niemals schläft!
    • Neu

      Nach St. Georg hatte es mich so gut wie nie gezogen. Ich war zwar mit schwulen Freunden von mir einige Male im Pit, Tusculum und Tom’s und habe Anfang der 90er im Black mit dem Auflegen angefangen, aber bezüglich der TS hat es mich nur wenige Male in die Ellmenreichstraße verschlagen.
      Zumeist nur dann, wenn ich in der Schmuckstraße nicht “fündig” wurde.
      Auch kann ich mich nur noch an eine Begegnung dort erinnern, da sie die erste TS aus Osteuropa war, die ich getroffen hatte..und sie mit 3 mm einen sehr ungewöhnlich Haarschnitt hatte für die damalige Zeit.
      Außergewöhnlich war dann auch ihr Programm und das Zimmermädchen des Stundenhotels tat mir im Nachherein schon leid.
    • Neu

      Meine Besuche im PIT haben mich sozusagen erst für die Transen sensibilisiert. Vorher waren sie gar nicht auf meinem Radar. Erst danach begannen dann auch auf dem Kiez in St Pauli meine Kontakte zu den Transdamen, aber St Georg kam chronologisch noch knapp vorher.

      Ich habe nur noch diffuse Erinnerungsfetzen daran, der Zeitrahmen war von Ende 1988 und ging dann nach 1989 über. Die Transen sassen meist mit Freundinnen am Tresen oder sie steppten auf der Tanzfläche. Ich war 20 (dann 21), von Natur neugierig und durch Alkoholgenuss recht enthemmt. Ich sprach immer schon gut englisch und es handelte sich hier um Asia (zumeist wohl Thai) Transen, mit denen ich auf englisch parlierte. Es wurde an der Bar viel geknutscht und die Hände gingen auf Erkundungstour, das war in dem Laden in keinster Wese auffällig. Ich fand es fasziniert, dass da eine feminin aussehende Person aktiv gierig nach meinem Hintern griff und eindeutige Signale aussandte, dass sie mich wollte. Von Bio - Frauen war ich so ein Verhalten nicht gewohnt. Sie nahmen mich mehrere Male mit in ihre Wohnungen, die in allen Fällen am Eckhaus zum Kreuzweg waren. Mindestens in einem Fall war mehr als eine Transe anwesend, als es zur Sache ging, ich war zumeist passiv.

      Wie erwähnt habe ich eher klare Erinnerungen dann, wenn mal etwas schiefging. Ich frequentierte das Pit 1988 bis 1990 recht häufig (Später dann noch mal 1993 und 1994, aber da stellte ich dann fest, dass ich eigentlich keine Lust mehr auf Diskotheken hatte). In ca. 1990 traf ich eine deutsche Transe im PIT, na vielleicht war es auch eher ein TV, viel Busen hatte sie nicht. Wir knutschten am Tresen und später nahm sie mich zu sich nach Hause mit, das war fussläufig erreichbar, irgendwo nahe des Hauptbahnhofes. Bei ihr in der Wohnung ging das Gefummel weiter, sie war ein süßes, petites Ding, so Femboy mässig. Nach einer Weile sass sie bei mir auf in der Reiterstellung und ich fickte sie leidenschaftlich. Dann kam mir bei einem Stellungswechsel ein unschöner Geruch in die Nase. Ich befand mich jetzt hinter ihr und beim rausziehen wurde das Malheur klar. Mein Schwanz hatte eine bräunliche Masse um die Eichel. Das nahm jedwede Lust sofort weg, als ob ich einen Eimer kalten Wassers ins Gesicht bekommen hätte. Auf dem Bettlaken war natürlich auch einiges davon abgeblieben. Ihr war es unendlich peinlich und sie bot an, bei der Reinigungsarbeit zu helfen, aber ich machte das lieber selber in ihrem Bad und verliess dann so schnell es ging ihr Appartment. Wie einige jetzt sagen werden kann das natürlich bei Analsex passieren, aber es ist trotzdem keine sehr schöne Angelegenheit.

      Bei all den Erwähnungen des St Georg Strassenstrichs wird neben Pulverteich und Elllmenreichstrasse nicht erwähnt, dass die Asiatransen auch am Steindamm standen und nach Kunden schauten, gerne in den Eingängen der dort ansässigen Pornokinos. Noch aus den 70er Jahren war der obere Teil des Steindamms mit solchen Pornokinos regelrecht zugepflastert, ganz wörtlich eines neben dem anderen, ich schätze von der Steintorplatz bis zum Kreuzweg waren das Minimum 6 Kinos auf jeder Seite, also für das etwa 50 bis 60 Meter lange Stück insgesamt an die 12 Kinos oder sogar mehr. Die existierten noch die ganzen 90er Jahre hindurch und sind dann in den 2000ern eine nach der anderen geschlossen und von Spielhallen, Wettbüros oder türkischen Obsthändlern abgelöst worden. Heute gibt es dort meines Wissens nur noch 2 (das "7th Heaven" und das "WOS").

      1989/90 standen wie gesagt Asiatransen vereinzelt in den Kinoeingängen. Manche hatten bereits eine Eintrittskarte gelöst, bei anderen löste man sie beim Hineingehen für sie mit. In anderen Fällen fand man sie bereits im Kino vor, drinnen ging es in Kabinen zur Sache. Ich bin mehrere Male mitgegangen, nicht immer kam es dabei zur Penetration. Jung und spritzfreudig wie ich war konnte es sein, dass ich nach etwas Rubbeln und Blasen schon nach 5 bis 10 Minuten kam. Das ist heute deutlich anders ?(
      Transen in St Georg- Kinos habe ich vereinzelt bis über die Jahrtausendwende noch angetroffen, aber sie standen dann nicht mehr an der Strasse, das war mir nur in der ganz frühen Zeit aufgefallen.
      Schmuckstraßenräuber
    Google Analytics Alternative