Top-Teaser

Die gute alte Zeit - und die heutige Realität!

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Man kann nicht ausschliessen,dass dieses Verfahren noch zusätzlich zum Schwund des transenstriches beigetragen hat, aber der Rückgang desselben begann lange vor dem Prozess.

      Er ist hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass die ganze Gegend nach dem Willen der Behörden eine Wohngegend sein soll und das rotlicht Milieu zurückgedrängt wurde. Schrittweise sind über die Jahre transenlokalitäten aus diversen Gründen geschlossen worden und als Ersatz kam dort entweder Wohnraum hin, oder wie in der Freiheit normale Touristen Bars wie Hemingway und Olivia Jones.
      Schmuckstraßenräuber
    • Wie schrieb doch einst ein weiser Mann: Nur der Wechsel ist das Stetige und frührer war auch nicht alles besser - nur anders!

      In früheren Zeiten, d.h vor dem Internetzeitalter, also in den 90'ern, war die Schmuckstr. und die damals recht umfangreiche Transenszene (und ich rede hier nicht von verkleideten Typen!) immer eine Pralinenschachtel - die bloß manchmal leer war. Wie oft bin ich wie Alle umsonst in die Schmuckstr. gelaufen und es war niemand zu sehen. Als Mann dann die ersten TS-Damen kennengelernt hat (und die mich!), gab es ab und zu mal eine Telefon-Nr., was vieles vereinfachte. Zudem gab es ein paar TS, die fast immer vor Ort waren, unterbrochen nur von längeren Heimaturlauben, meistens um die Karnevalszeit. Mann musste einfach Glück haben und zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein und vor allem Dingen war es sehr wichtig, eine Gelegenheit nicht verstreichen zu lassen - sondern Mann musste sofort zugreifen, wenn sich die Gelegenheit bot.

      Und die Anzeigen in der MoPo oder Bild waren auch ziemlich nichtssagend!

      Die Informationslage war mehr als dürftig, in den damals noch reichhaltig vorhandenen Sex-Shops war es auch nicht gerade ohne, zu Zeitschriften wie Trans-Aktuell oder Transsexual Climax greifen zu müssen, in den Videokabinen gab es mit Glück ab und zu einen TS-Porno zu sehen mit den üblichen damaligen TS-Stars.

      Diese umfangreiche Informationslage, die wir heute haben, ist weitaus besser, also ein Vorteil der modernen Zeiten.

      Das sich die Transenszene gewandelt hat, ist nicht weiter verwunderlich. Mir kommt es jedoch auf die Begleitumstände an - speziell die Atmosphäre, die ist wesentlich schlechter geworden, das bestätigen auch die TS-Dienstleisterinnen, ob man das jetzt an dem Zeitpunkt der großen Razzia in der Transenvilla festmacht oder nicht. Im übrigen, Großrazzien gab es des öfteren, ich erinnere mich z.B. an eine im Rasputin, wo die ganzen TS auf einmal alle Hops genommen wurden und erst nach und nach bzw. teilweise gar nicht mehr auftauchten, mehrere wurden auch abgeschoben!

      Abt Tomcat
      Hamburg, ...wo die Sünde niemals schläft!
    • Ich erinnere mich auch gerne an die alte Zeit zurück. In Frankfurt gab es einige nette Lokalitäten mit TS wie Bars oder Stripclubs. Eines war meiner Erinnerung nach in der Hanauer Landstraße 1, dort habe ich einige nette Abende verbracht. Im Stockwerk darüber residierten auch noch nach der Schließung der Bar einige TS.
      Eine andere Bar war in der Nähe des Gerichts, die war aber wohl nur recht kurz geöffnet. Weitere Etablisements gab es in Bürgel und später in Hanau nähe der Hauptpost.
      Irgendwann waren alle geschlossen ...
    • Gude never ever,
      als ich in Frankfurt wohnte war mir als junger Bursche die TS-Szene noch völlig unbekannt und die genannten Locations sind mir ebenso unbekannt. Und durch die Hanauer bin ich mehr als genug gefahren. Warum gab's das Forum nicht schon in den Achtzigern, schnüff :whistling: ......
      Und ich denke grade, wie schade eigentlich, früher musste ich das kleine Bäuchlein noch nicht einziehen und im Winter keine Mütze tragen. Und die Mädels und auch ich hätten, wie die Biodamen damals, bestimmt auch mehr Spaß an "Frischfleisch" gehabt. Aber ist heute auf jeden Fall ja auch "Worscht"... :thumbsup: .
      Es sind die Begegnungen mit Menschen die das Leben lebenswert machen :party1:
    • Bis dato war ich hier nur stiller Mitleser.
      Ganz einfach aus dem Grund, daß ich ja auch (leider) nichts zu berichten hätte, da ich bereits lange gebunden bin und zudem meine aktive Zeit länger zurück liegt.
      Aber diese war eben zu genau jener Zeit, die ihr hier beschreibt, Ende der 80er bis, in meinem Fall, Anfang der 2000er. Und ja, auch ich hatte meine ersten Erlebnisse in der-, bzw. um die Schmuckstraße herum. Denn wie von euch schon beschrieben, erstreckte sich die Szene bis in die Große Freiheit.
      Und genau dort kam ich dann auch jenem Abend im Jahr 1987, aus dem für mich damals weit entfernten Rahlstedt, an. Internet gab es damals natürlich noch nicht, aber dafür so literatisch bedeutende Magazine wie den „Hamburger Rotlichtführer“. Und dieser besagte, daß ich genau hier die von mir erhofften Transexuellen Damen finden würde.
      Und auch wo ich sie finden würde, nämlich in einer Bar namens Rasputin.
      Klang nach einem Plan und so betrat ich.., nein, doch noch nicht. Erst einmal mußte sich vorbereitet, sprich Mut angetrunken werden. Also vorher noch eine der damals zahlreichen Kneipen besucht und diese dezent angetrunken kurz danach wieder verlassen.
      Nun ging es aber, unsicheren Schrittes, in‘s Rasputin.
      Und dann stand ich dort im Eingangsbereich. Gerade mal 18 und völlig eingeschüchtert ob der unglaublich hübschen und zahlreichen Damen vor mir. Ich schlich mich vorsichtig zum Tresen und hatte mir gedacht von dort aus erst einmal in Ruhe die Damen zu beobachten und mir die „Richtige“ für mein erstes Mal auszusuchen-, bzw. sie ja vielleicht mich.
      Tolle Idee..kam aber leider anders.
      Denn kaum gedachte ich ein Getränk zu ordern, als eine der Damen regelrecht auf mich zuschoß. Und dies war ausgerechnet Jene, die ich mir zweifelsfrei eher nicht ausgesucht hätte. Sicherlich bereits damals weit jenseits der 40, was vielleicht kein Ausschlußkriterium gewesen wäre,..daß Ihr Bauch jedoch um einiges größer war als ihre Brüste hingegen schon! Nur war ich seinerzeit viel zu schüchtern ihr einfach zu sagen, daß ich dann doch lieber masturbieren würde, als mit ihr das Bett zu teilen. Und als sie dann noch beherzt in meinem Schritt griff, etwas von Champagner und Kokain auf ihrem Zimmer faselte und mir dabei schon ihre Zunge in dem Hals schieben wollte, ergriff ich, tatsächlich im Sinne des Wortes, die Flucht.
      Okay, das Rasputin war für diesen Abend erst einmal ad Acta. Neuer Plan.
      Wieder mit Punkt 1 beginnen, Mut antrinken. Viel Mut!
      Und nun entsprechend ziemlich angetrunken wankte ich aus einer anderen Kneipe. Und erinnerte mich, daß mein Ratgeber da ja noch von der Talstraße berichtet hatte.
      Und so bog in diese ein und sah viele, ansehnliche Damen auf der rechten Straßenseite stehen. Beinahe zu viele. Ich überlegte, so gut ich das noch konnte, auf der anderen Seite weiter zu gehen und von dort die Damen erstmal in Ruhe anzusehen, aber dazu kam ich nicht mehr. Denn an jener Ecke stand eine blonde Dame, verpackt in eine schwarze Lackjacke, kniehohen Stiefeln und einer roten Korsage. Und das sollte die Hübsche sein, die mich in dieser Nacht entjungferte.
      Aber dies ist eine andere Geschichte.
    • Herzlich Willkommen @Irezumi im Forum. Einen sehr lesenswerten Bericht hast du hier abgeliefert, von dem ich hoffe, dass er nur Teil einer Fortsetzungsgeschichte ist. Genau solche Erfahrungsberichte wünsche ich mir in diesem Thread :) Anfangs dachte ich ja, du seist jemand, der sich längst aus Altersgründen zurück gezogen hat. Jedoch 1987 mit 18 Jahren ... Da gibt es deutlich ältere, gleichwohl sehr aktive Mitstreiter unter uns.
      Wenn aber eine partnerschaftliche Gebundenheit dich daran hindert, weiter auf diesem Sektor aktiv zu sein, ist das natürlich -wie jeder andere persönliche Beweggrund auch - eine zu respektierende Haltung. Dass du dir diese beim trotz Mitlesens über längere Zeit bis jetzt erhalten könntest, zeugt m.E. umsomehr auch von einer gewissen Disiplin.

      Sehr gut kann ich mich hineinversetzen in deine Situation, als du zum ersten Mal mit weichen Knien im Rasputin standest und quasi von der Erstschlechtesten überfallen wurdest. Ich war bei meinem ersten Mal gut 10 Jähe älter ... aber keinen Deut abgeklärter. Ein Landei eben, das hinausgezogen war, das Tor zur (Unter ;) -)Welt zu erkunden. Inzwischen aber macht es Spaß, immer noch ... Und wie :thumbsup:

      Also ... Ich liebe Fortsetzungsgeschichten :party1:
      Immer Mensch bleiben ;)
    • irezumi und ich haben in unserer "vita " erstaunliche Parallelen. Beide Jahrgang Ende der 60er, beide zum ersten Mal in der transenszene aufgeschlagen Ende der 80er, beide wohnhaft am Rande von Hamburg und beide seit der Jahrtausendwende fest liiert.

      Der einzige wesentliche Unterschied ist ( bis hier) du warst anscheinend mit Beginn deiner Partnerschaft treu und hast deinem Hobby entsagt, während ich zwar meine Aktivitäten im Rotlicht schon eingeschränkt, aber ganz sicher nicht aufgegeben habe.
      Schmuckstraßenräuber
    • Vielen Dank für eure liebe Begrüßung, clisto und Frederik!
      Ja, es ist mitunter wirklich nicht einfach “enthaltsam” zu bleiben, wenn ich eure Berichte hier so verfolge. Speziell dieses Unterforum hier liegt mir sehr am Herzen und dank euch (und allen Beteiligten hier) „lebe“ ich eure Erlebnisse ein wenig mit.
      Und hierfür möchte ich mich an dieser Stelle sehr bedanken!
      Selbst zu berichten habe ich, leider, nichts und hatte aus diesem Grund bisher nicht geschrieben.
      Aber ich käme gerne clistos Anregung nach, von damals könnte ich so einiges berichten.
      Danke, daß ich hier dabei sein darf.
    • Moin Freunde des geilen Lasters...

      seid mal sicher, der aktuelle Status Quo ist das Beste, was wir wahrscheinlich noch erleben werden. In Hannover, Bochum und Duisburg arbeiten TS in Laufhäusern, viele TS inserieren im Internet, mittlerweile haben wir TS Liebhaber viele Möglichkeiten eine prima TS zu besuchen. Mittlerweile kommen auch viele niedliche Osteuropa TS, TVs zu uns... okay, AZF gibt es dabei auch.

      Ok, ich gebe euch aber Recht, dass in Hamburg einiges nicht mehr so schön ist. Aber zB. ich war früher gerne mal auf der Herbertstraße unterwegs, aber selbst da ist es doch mittlerweile Mistig geworden. Alleine schon diese ganzen Partygäste am Wochenende die da rüber tingeln, bääääh.
      Gruß, Ole
    • Neu

      Hier nun die Fortsetzung:
      Wie erwähnt stand ich reichlich angeschossen und noch mehr fasziniert vor besagter TS.
      Ob sie dann mich ansprach (sehr wahrscheinlich), ich sie (eher unwahrscheinlich) und worüber wir überhaupt sprachen, das entsinne tatsächlich nicht mehr genau. Jedenfalls gingen wir kurz darauf zu ihrem Zimmer. Dieses befand sich definitiv nicht in der Villa, denn sowohl das Treppenhaus-, als auch die folgende Wohnung gehörten nicht zu einem Altbau.
      Die Wohnung selbst hatte mehrere Zimmer und es waren auch noch andere Damen anwesend, aber wir landeten schnell in ihrem kleinen Zimmer.
      Da stand ich nun, ziemlich angetrunken und verdammt nervös. Sie hatte das natürlich schon lange gemerkt und begann sich langsam zu entkleiden, wobei sie beinahe beruhigend auf mich einredete. Sie hatte eine sanfte Stimme soweit ich mich erinnere, ihrem Dialekt nach kam sie aus den Beneluxstaaten. Als sie ihre Korsage auszog bemerkte ich erst, wie gut sie sich vorbereitet-, sprich ihre Oberweite ausgestopft hatte. Sie war eher eine TV, allerdings sowohl feminin, als auch hübsch. Für mich war sie in diesem Moment das absolute Ziel meiner Begierde.
      Schnitt! Bzw. leichter Filmriß. Sie lag nun gänzlich nackt vor mir auf dem Bett. Und ich stand nicht weniger nackt davor, war aber immer noch zu schüchtern, mich einfach zu ihr zu legen. Ihr Schwanz war bereits halbsteif, ich mußte Ihr „Typ“ sein. Oder meine Schüchternheit reizte sie. Und damit es nun irgendwie weiter ging, ergriff sie glücklicherweise die Initiative, indem sie lasziv mit eben diesem halbsteifen Schwanz wedelte und fragte, ob ich denn nicht langsam mal probieren wolle. Oh ja, ich wollte und so blies ich zum ersten Mal. Und wahrscheinlich nicht so wirklich gut. Aber das schien ihr nicht soviel auszumachen, sie gab mir Tips und meinte, für mein erstes Mal wäre das schon brauchbar.
      Filmriß die 2.! Nun lag ich auf dem Bett, sie kniete zwischen meinen gespreizten Beinen und rieb Gleitgel auf mein Arschloch. Da mein Schwanz nun auch steif war, mußte sie mich inzwischen auch geblasen-, bzw. mir demonstriert haben, wie man es richtig macht. Sie schob mir ein Kissen unter den Hintern, brachte mich in Position, beugte sich zu mir vor und hielt mir ein Fläschchen unter die Nase. Poppers in Verbindung mit Alkohol ist nicht immer eine gute Wahl, an jenem Abemd allerdings hatte ich zunächst das Gefühl, über dem Bett zu schweben. Und sie drang währenddessen in mich ein. Das merkte ich erst, als das Poppers wieder nachließ und ja, es war durchaus zunächst etwas schmerzhaft. Sie redete beruhigend auf mich ein und meinte, ich sollte versuchen zu entspannen. Das war beim ersten Mal
      nicht wirklich einfach, aber als sie anfing mich dabei zu wichsen und Poppers nachlegte kam ich langsam in den Rhythmus und irgendwann fühlte es sich einfach nur noch geil an. Für sie offensichtlich genauso, denn eine (in meiner Erinnerung) kurze Zeit später hauchte sie, daß sie es nicht mehr halten könne. Und dann kam sie ich schon in meinem Arsch. Und..ich konnte deutlich fühlen, wie sie abspritzte. Denn sie hatte mich die ganze Zeit ohne Kondom gefickt!
      Meine Alarmsirene sprang damals jedoch nicht sogleich an, denn ich war noch nicht gekommen und dank Alkohol und Poppers nach wie vor geil. Sie loggte bei mir aus, schob mir aber sofort ihre Finger in den Arsch und fingerte mich, während sie mich weiter wichste. Ich war kurz davor zu kommen und als Gentleman kündigte ich ihr das natürlich an, worauf sie sich vorbeugte und mich nun blies. Bis zum Ende..mit Aufnahme!
      Wir lagen danach nebeneinander auf dem Bett und sie erzählte mir, wie lange sie in Hamburg wäre und wo ich sie wieder treffen könnte.
      Filmriß die 3.! Ich wankte über die Große Freiheit, Richtung Nachtbus. Daß ich gerade ungeschützten Verkehr mit einer Dame hatte, die ihrerseits sehr wahrscheinlich schon öfters vor mir ungeschützten Verkehr mit anderen Männern gehabt haben dürfte, begriff ich erst wirklich im nüchternen Zustand am nächsten Tag. Mein folgender Test war negativ, ich hatte großes Glück. Und nahm mir vor so schnell nicht noch einmal in die Schmuckstraße zu kommen.
      Daß ich einige Jahre später selbst auf dem Kiez arbeiten würde, als Angstellter in einem Sex-Shop, das Rasputin mein zweites Wohnzimmer werden würde und die Schmuck mein Jagdrevier, das ist noch einmal eine andere Geschichte.
    • Neu

      Ich finde es erstaunlich welche Details du nach diesen knapp 30 Jahren, die dazwischen lagen, noch weisst. Dein Datebericht von oben müsste aus 1987 oder 1988 sein, wenn ich das richtig verstanden habe, und du weisst noch Einzelheiten ihrer Kleidung etc.

      Vielleicht liegt es ja daran, dass es das allererste Date für dich war und du deswegen mehr Details im Kopf behalten hast. Bei mir gab es so viele und häufig ähnliche Dates, dass sie sich in der Erinnerung überlagert haben und dadurch nicht mehr einzelnd heraustreten, meist erinnere ich nur noch diejenigen, wo etwas mal nicht geklappt hat und damit irgendwie ausserhalb der Norm war.
      Erforscher der Juwelengasse
    • Neu

      Tatsächlich mag die Erinnerung vieles verklärt haben und ziemlich gewiß waren nicht alle Details damals wirklich exakt so gewesen, wie ich sie noch in Erinnerung habe. Zudem fehlen mir ja auch einige Zeitabschnitte.
      Dieses erste Mal war durchaus etwas Besonderes für mich und diese Nacht habe ich bis heute nicht vergessen, zumindest im Groben.
      Vielleicht hat mein Gedächtnis über die Jahrzehnte manches regelrecht überzeichnet und manches hat sich im Ablauf ganz anders ereignet, als ich heute denke.
      An ihr Outfit meine ich mich tatsächlich noch genau erinnern zu können. Wer weiß.
    • Neu

      Ok, ist natürlich plausibel.

      Weswegen ich den von dir genannten Zeitrahmen "Ende der 1980er" noch besonders interessant fand ist die Erwähnung von Poppers schon damals. Denn mir selber wurde es in all den Jahren meiner Transenbesuche auf St Pauli und St Georg zum ersten Mal 2001 angeboten. Weiss die Gelegenheit noch genau, vorher sicher nie.

      Das muss vermutlich jedoch nichts heissen und kann anderen Personen früher begegnet worden sein. (In den USA war es schon in den 1970 ern bekannt und in der tekno- rave szene in Deutschland anscheinend in den 1990ern ).

      Bin gespannt was du über das Rasputin der 1980er zu erzählen hast. Mein erster Besuch in dieser Bar war Frühjahr 1990.
      Erforscher der Juwelengasse
    • Neu

      Da möchte ich mal kurz eingreifen. In der Schwulendisco Front, die an der Nordkanalstrasse war und die es seit 1883 gab, war Poppers völlig normal! In der Disco verkehrten auch öfter Ts und daher ist der Gebrauch in der Schmuckstrasse und Umgebung zu der Zeit nicht verwunderlich für mich! Ich war zu der Zeit allerdings noch nicht in der Scene aktiv und kann nichts genaues berichten! :party1:
    • Neu

      Ah siehst du, ein paar Jahre vor mir, aber viele Jahre nach 1987/88. Ich vermute einfach folgendes: das Zeug war in der Schwulenszene seit längerem bekannt, aber es schwappte erst langsam und nur nach und nach in andere Kundenkreise über. Heute benutzen es die meisten escorts für hetero Kunden wohl auch.

      Breitflächig denke ich wird es in den 90ern noch nicht bei transen benutzt worden sein, aber sicher im persönlichen Ausnahmefall schon. Beispiele siehe oben. Nachdem ich es 2001 kennen lernte war es ab da bei den Transen, die ich besuchte, eine Zeitlang quasi ständig im Angebot. War wie eine Zäsur.

      Ich war 1988 übrigens am Anfang meiner Transen Zeit aus Neugierde auch in gay Kinos in der talstrasse und pulverteich und auch im PIT Club (Disco) und habe es dort nicht bewusst bemerkt.
      Erforscher der Juwelengasse
    • Neu

      Na, da hab’ ich ja was geschrieben, tut mir leid!
      Sofern ich mich richtig erinnere, war Poppers damals in der Gay-Szene schon bekannt, wenn auch wahrscheinlich noch nicht so verbreitet.
      Wie Guapo schon weiter oben geschrieben hatte, im Front und auch im Black sah man damals schon den Einen oder Anderen mit einem Fläschchen unter der Nase, auch zu jener Zeit. Anfang der 90er bekam ich es ziemlich problemlos z.B. in den schwulen Kinos in Amsterdam.
      Aber Pelikan hat Recht, bei den TS in Hamburg habe ich es auch erst ab der zweiten Hälfte der 90er öfters angeboten bekommen.
      Aber Amsterdam war ja vorher nicht weit.
    Google Analytics Alternative