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Die gute alte Zeit - und die heutige Realität!

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    • Die gute alte Zeit - und die heutige Realität!

      • Fakt ist, dass seit einigen Jahren nahezu keine TS-Damen zur Fleischbeschau mehr auf der Straße stehen und die Passanten ankobbern, was früher vor der Transenvilla in der Schmuckstr. normal war und nicht nur vor der Transenvilla, es gab Zeiten, da hingen 10-15 8o leichtbekleidete TS in der Nacht auf der Straße rum und teilweise standen schon ab 10:00 Uhr morgens die ersten zeigefreudigen TS-Damen aus Brasilien 8o vor den Häusern in der Schmuckstr. rum und warteten auf zahlungskräftige Freier.
        Das alles ist heute Vergangenheit!

      • Fakt ist, dass sich auf der Ecke selbst am Tage und erst recht in der Nacht ziemlich viel Gesindel <X rumtreibt, was aber immer schon so war.
        Neu ist seit einiger Zeit, genauer seit ca. 2 ½ Jahren, allerdings die massive und nervende Gruppenpräsenz von Herren aus Osteuropa, dem Balkan, Afrika, und speziell dem Nahen Osten <X auch in der Schmuckstr.!

      • Fakt ist, dass sich die Situation auf dem Kiez insgesamt verschlechtert hat und das ist natürlich nicht die alleinige Schuld der Migranten sondern in größeren Zusammenhängen bzw. Problemlagen zu sehen - Teeniehorden mit Wodka-O aus der Plastikflasche im Rucksack, der allgemeine Sauftourismus, die Kleinkriminalität, Immobilienspekulation, die sexuellen Übergriffe etc. – und natürlich die überhandgenommene Anzahl der Kioske, die das Feiervolk mit Billigsprit versorgen – wobei sich hier was tut: mopo.de/hamburg/nach-aus-fuers…-die-kiez-kioske-29621060 Am 24. Februar ist eine Demo ab 19:00 Uhr am Hans-Albers-Platz gegen die Kioskflut geplant!

      Abt Tomcat
      Hamburg, ...wo die Sünde niemals schläft!
    • phoenix74 schrieb:

      Ok...früher war ja bekanntlich sowieso fast alles besser, aber was willst du der Gemeinde mit diesem Thread genau mitteilen...? Es ist wie es ist.
      somit sprichst du dir das recht ab iwas zu kritisieren oder missfallen zu äussern oder dich zu beschweren. Das natürlich dann in allen Lebenslagen. Es ist wie es ist. Mir würde das keinen spass machen alles so stoisch hinzunehmen.
    • Da verwechselst du was oder hast mich missverstanden, denn wenn ich was ändern kann, bin ich auch sofort dabei. Das ist bei den Verhältnissen auf dem Kiez eher schwierig. Also nehme ich es hin. Mich nervt dann machmal dieses allgemeine Klagen dass früher alles besser war. Heute ist ja auch manches besser, z.B. fördern die Segnungen des Internets unser Hobby ziemlich. So ist das nunmal. Dinge ändern sich... In die eine oder die andere Richtung. Einfach nur beklagen hilft da wenig.
    • Tom berichtet aus der guten alten Zeit, schöner Thread.

      Ich beschränke mich hier einfach erstmal nur auf eine Kurz - Beschreibung der "Strassenstrich" - Qualitäten der Gegend, gemäß dem ersten Absatz in Toms obiger Post.

      In den 1990ern erstreckte sich der Transenstrich über die ganze Länge der Schmuck und weit in die Talstrasse hinein, und auch in den Nebenstrassen Hamburger Berg und Simon von Utrecht bzw. sogar in der Freiheit konnte man (zuweilen, das war stets Tages- und Uhrzeit- abhängig) Transen auf der Suche nach Kundschaft auf den Strassen antreffen.

      Damals war die Villa, obwohl sie bereits in ihrer jetzigen Funktion als Wohnhaus und teilweise Verrichtungshaus im Herzen des alten Transenstriches bestand, längst nicht die einzige Anlaufstelle. Von der Reeperbahn kommend und in die Talstrasse einbiegend kam man - lange vor Erreichen der Schmuckstrasse - mit Transen in Berührung, so man dies wollte (bisweilen auch wenn man es nicht zwingend wollte) Transen eben, die zu den dort beheimateten Etablissements (etwa Freedom, Talquelle, Talstrassenkino 20, Talstrassengebäude 36) strebten, oder gerade von ihnen kamen.

      In jener Zeit kam ich nur im Ausnahmefall bei der Suche nach einer TS Dame bis vor die Villafenster, denn die Chance war gross, dass der Kontakt bereits vorher, durch Sichtung auf der Strasse, zustande kam und zu einer finalen Geschäftsanbahnung gebracht wurde. Häufig auch blieb ich im T20 hängen, wo eine flukturierende Transenbesetzung (einige von ihnen wohnten in der Villa) für Abwechslung sorgte.

      Die "Date auf Zuruf/Winken vom Fenster aus" - Möglichkeit des Window Shoppings, wie wir es heute noch von der Villa kennen, wurde im beinahe gleichen Maße vor dem T36 betrieben und in verringertem Umfang auch beim HB Gebäude neben dem Blauen Peter. Es gab zudem neben dem T20 weitere Porno - Kinos in dem näheren Umfeld mit Transenbesetzung und darüber hinaus noch zusätzliche Möglichkeiten mit Transen in Berührung zu kommen, so per Autostrich in der Holstenstrasse oder im Hochhaus Ecke Reeperbahn / Nobistor unter anderem.

      Auch in der Schmuck selber waren Transen auf der Stasse nicht nur in direkter Villa Umgebung, sondern auch im Park und den Gebüschen rund um den Sportplatz, sowie den Treppenaufgängen der Nummern 13 und 15 anzutreffen, von wo sie einen bei Gefallen mit nach oben nahmen, sowie im Ausnahmefall um das Thai Oase Gebäude, wo jedenfalls in den frühen 90ern Asiatransen wohnten, die in diversen Gr. Freiheit Etablissements (Rasputin, Monika, Amigas) ihrer Beschäftigung nachgingen.

      Über die Jahre hat dann leider eines nach dem anderen dieser Etablissements dichtgemacht und die Zahl der Anlaufstellen für Transen ist reduziert worden und ist zurückgewichen. Seit dem Ende des T36 als Window Shopping Möglichkeit Anfang 2016 ist beinahe nur noch die Villa mit direkter Umgebung übrig geblieben.

      Angesichts des Alters des Villabesitzers ist ein Ende absehbar, befürchte ich. Und die Behörden haben auch kein Interesse diese Zone als Rotlichtviertel inmitten der zivilen Wohngegend die dort sonst vorherrscht, bestehen zu lassen.
      Erforscher der Juwelengasse
    • Schönes Thema!

      Meine erste Begeneung mit der Schmuckstr. durfte ich 1999 erleben. Für mich ein ganz besonderes Jahr...

      Die ganze Athmo war sowohl am Tag, als auch in der Dämmerung, oder bei Nacht eine ganz andere. Vor allem erinnere ich mich an Isabella?!? Die immer ganz oben gegeüber des Karaoke Club stand und einen in die oberste Etage mitgenommen hat. Mich jedenfalls.

      Ein paar Meter weiter unten Richtung Taverne stand ebenfalls lange Zeit eine Blonde etwas ätere Transen Milf. Ebenfalls grandios pervers.

      Wenn ich mich dann noch an Wendy (die zu der Zeit meistens in einem Pelzmantel und Overknees vor der Taverne Stand) erinnere und an die ganzen anderen, teilweise wirklich Top Transen, meine Fresse ey, was für ne geile Zeit.

      Für mich gehört dieser stressfreie Flair zur Vergangenheit an. Früher war die Schmuck, auch wenn es am Wochendende war und der Kiez überlaufen, immer ein entspannter, bizarrer Rückzugsort. Das hat aus meiner Sicht ab 2004 angefangen stark abzubauen.

      Einige von Euch kennen meine drastische Meinung zum dem Pack nicht Deutscher Herkunft, es widert mich an. Denn aus meiner Sicht, sind es genau diese Leute die nicht unerheblich dazu beitragen, dass u.a. nicht mehr auf der Straße gekobert wird und das allgemeine Wohlbefinden empfindlich stören. Jedenfalls meins.

      Ich glaube sowieso, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die Taverne irgendeinem Investor in die Hände fällt und artgerechte Hippster Wohungen geformt werden.

      Ich dachte immer Channel? würde der Laden gehören...

      In diesem Sinne gute Ficks!!!
    • Ja, so sehe ich das auch. Kann mich auch noch an den Steppenwolf in der Schmuckstraße erinnern. Der hatte zwar nichts mit den Transen zu tun, aber man konnte dort gut ein Bier trinken. Dort gab es auch eine bessere Auswahl als in der Taverne.
      Was ist dort heute? Nichts! Tot!
      Aus Investorensicht ist die Schmuckstraße beste Lage. Abreißen und Neubauten mit Eigentumswohnungen hinpflanzen. Die zukünftigen Bewohner möchten dann aber auch ein adäquates Umfeld. Kann man ja heute schon in den übrigen Nachbarstraßen beobachten. Schön sanierte Altbauten, mit Mieten, die sich kein normaler Arbeiter mehr leisten kann. Dann ab und zu noch ein Café, wo man abends mal draußen sitzen kann, aber ansonsten ist dort bis auf Hipsterläden mit Bionade oder Biomärkte nichts mehr los. Fast schon dörflicher Charakter.
      Die Reeperbahn verkommt zum Disneyland in dem sich Auswärtige am Wochenende austoben oder ihre Junggesellenabschiede feiern können. Früher war es noch ein Freakshow mit echten Hamburger Originalen, aber deren Kneipen mit billigem Bier gibt es auch fast alle nicht mehr. Hier und da noch ein verranztes Überbleibsel mit Mobiliar aus den 50ern, aber auch die werden weniger. Ganze Gebäude bis Straßenzüge abgerissen und mit gesichtslosen Neubauten ersetzt. Nur noch eine Frage der Zeit, bis die Villa dran ist. Zur Not wird erstmal alles geschlossen und man wartet noch zwei Jahre, bis das Ding von selbst zusammenfällt. Wie sieht es eigentlich mit dem Brandschutz aus? Bei soviel Publikumsverkehr sicher ein gutes Argument für die Behörden...
    • @PSYCHO - schöne alte Namen...und Damen!

      • Isabel(l) ist in Transenrente in Salvador de Bahia in Brazil!
      • Consuela (RIP) ist verstorben - ca. 2006 hat ein Freier versucht, Sie zu ermorden und Sie hat nur knapp überlebt - danach ging es bergab, etliche Jahre später hat Sie an den nicht unerheblichen, auch daraus resultierenden psychischen, das zeitliche gesegnet.
      • Wendy aus der Schmuckvilla ist auch so eine Legende - ist vor ca. 10-12 Jahren aus dem Gewerbe ausgestiegen.
      Abt Tomcat
      Hamburg, ...wo die Sünde niemals schläft!
    • Das waren noch Zeiten. Leider holen wir das nicht mehr zurück !
      ich was ca. 1984 zum ersten Mal im Rsputin. Es dauerte etwas, bis sich begriffen hatte, wo ich war.
      Aber hier wurde meine Leidenschaft geweckt.
      Habe dann über die Jahre vieles kennengelernt. Schön war es.
      Meine letzten tollen Erlenbnisse hatte ich im Freedom. War nicht immer jugendfrei.
      Keine Ahnung, warum Nicole sich hier abgemeldet hat.
    • Ich möchte mal meinen Senf eher allgemeiner Natur zum Thema P6 früher/heute hier kund tun.

      Ich kann mir schon vorstellen wer so Szenerien wie Transenstrich mit mehreren Dame kennen gelernt hat,
      trauert Heute solchen Konstellationen nach. Ich durfte dies leider nie kennen lernen und leider hat es mir
      is heute auch noch nie nach Fern-Ost gereicht, wo ja immer noch eine reichliche Auswahl an willigen
      Ladyboys komprimiert vorzufinden ist.
      Aber insgesamt denke ich schon auch dass sich die Situation im P6 für uns Gäste sehr zum Vorteil verändert hat.
      Wie oben schon beschrieben sich relativ umfangreich über die eigene Stadt-/Landesgrenze hinaus informieren zu können
      über die Szene oder die Damen dank z.B. des Internets, wie oben schon richtigerweise angemerkt
      die hatte man vor 20, 25 Jahren so noch nicht. Da war die Abzockgefahr doch deutlich höher,
      eine ehrliche Serviceleistung im P6 ein Fremdwort. Mag vielleicht speziell in der Transenszene
      nicht so extrem gewesen sein. Ich denke es ist insgesamt schon gut so wie es ist.
      Gruß :kassiopeia:



      Süddeutschlands größter Transenfreund!
    • Was gewesen ist, ist gewesen, das kommt nicht zurück.

      Man muß da differenzieren,es gibt verschiedene Ebenen bei dieser Betrachtung, nicht alles vorher war toll und nicht alles, was seitdem kam, ist schlecht. Phönix hat da schon recht, dass auch einige Dinge seit den 90ern besser geworden sind, besonders bei der Informationslage. Durch das Internet (Speziell für die Schmuckstrasse: Eben dieses Forum) mit all den Namen der Transen, den Berichten, den Fotos. Alleine durch die modernen Telekommunikationsmöglichkeiten, die es so vorher nicht so gab (Handy, besonders mit Whatsapp etc,).

      Noch bis vor ein Paar Jahren war die Lage vor Ort wie ein Überraschungsei. Alles war total spontan. Keine Ahnung wer einen dort erwartete, wie die Damen aussahen (bis zu dem Moment, wo man dann in ihrem Appartment vor ihr stand) , ob ihr Service gut war oder nicht, es gab keinerlei (jedenfalls kein mir bekanntes) Feedback zu ihnen. (Ausnahmen waren einige wenige Transen, die Langzeit vor Ort waren, wie Raffaela oder Wendy). Im besten Fall, wenn man zweimal innerhalb kurzer Zeit zu derselben Transe ging, konnte man diese Dame zuordnen und hatte so einen gewissen Anhaltspunkt. Kam man jedoch ein Paar Wochen später, so war eine andere Dame dort. Kehrte nun die erste ein halbes Jahr später wieder in die Villa zurück, so hatte man gewöhnlich ihr Aussehen und ihren Namen vergessen (wenn man überhaupt nach ihm gefragt hatte, bzw. oder sie verwendete einen neuen Namen und hatte ihre Frisur geändert) und sie war wieder eine vollkommen "neue" Transe für einen.

      Allerdings, in gewisser Weise war es manchmal früher leichter, wenn man keinerlei Erwartungen hatte, sondern nur, dass man Lust hatte und es geil werden sollte. Und war es einmal nicht so gut, so waren 50 Mark (später Euro) Investition zu verschmerzen. Es kann manchmal auch ein Nachteil sein, zuviel zu wissen.

      Was sicher und ohne Zweifel schlechter geworden ist sind die im Vergleich zu früher deutlich geringere Anzahl der Transenlokalitäten/Etablissements und damit einhergehend der Gesamt - Anzahl der Transen vor Ort. Das hat als Folge zum Rückgang der ganzen Transenmeile insgesamt geführt, so dass wir heute nur noch die Villa und das direkte Umfeld benennen können. Aber das hat viele Gründe, von denen ich selber gar keinen beeinflussen kann. Wenn dieser Punkt aufgebracht wird, dann bestenfalls als eine nostalgische Erinnerung. Ich sehe auch hier das Positive: Immerhin durfte ich die alte Transenherrlichkeit noch mit erleben.

      Und: Immerhin steht ein kleiner Rest davon heute noch da.
      Erforscher der Juwelengasse
    • Pelikan schrieb:

      ... sind die im Vergleich zu früher deutlich geringere Anzahl der Transenlokalitäten/Etablissements und damit einhergehend der Gesamt - Anzahl der Transen vor Ort. ...
      Wobei dies ein reines Hamburger Phänomen ist, ich schätze mal Bundesweit sieht es genau umgekehrt aus
      was die Anzahl der Damen angeht. Mir persönlich waren in den 80er Jahren vielleicht 5 Damen über die
      gesamte alte Republik verteilt bekannt, jetzt haben wir hier und da als alleine 4 willige Damen in Heilbronn.
      Gruß :kassiopeia:



      Süddeutschlands größter Transenfreund!
    • Ja vermutlich ein Hamburger Phänomen.

      Was ich beschrieb betrifft natürlich nur das Kiez - Rotlichmilieu. In der Hamburger Appartmentszene (inseriert über Modelle Hamburg) haben wir dazu noch im Schnitt immer so 25 bis 35 Transen, die dort wöchentlich inserieren. Dafür gab es allerdings früher die Zeitungsannoncen in der Morgenpost und Bildzeitung, also bevor das Internet seinen Einzug hielt meine ich, die liefen ja immer zu den Kiez - Transen noch nebenher. Und die waren anzahlmäßig (schätzungsweise) ungefähr ähnlich viele Annoncen, wie jetzt auf MH.



      monochrome schrieb:





      Dazu nur ein paar Basisdaten, so dass man meistens anrufen musste, um überhaupt die Adresse zu erfahren. Dann fuhr man hin, immer noch ohne die geringste Erwartung, was einen erwartet. Oftmals wurde man direkt ins Zimmer gezogen und es ging direkt zur Sache, die Bezahlung erfolgte erst hinterher.


      Also ich fand es früher sehr reizvoll ohne Internet. Man hatte ja oft nur die Anzeigen in der Mopo. Ohne Fotos! Man stelle sich das heutzutage mal vor...

      Ja das meinte ich oben mit "manchmal ist es gar nicht so gut zuviel zu wissen". Ich kann dich da sehr gut verstehen, habe da ähnliche Erfahrungen wie du. Aber ich würde heute nicht mehr ganz ohne die Infos sein wollen und bin ganz dankbar für das Feedback hier. Habe mich da wohl auch selber etwas gegenüber verändert, und bin nicht mehr der gleiche jugendliche Haudrauf.
      Erforscher der Juwelengasse

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Pelikan ()

    • Also ich fand es früher sehr reizvoll ohne Internet. Man hatte ja oft nur die Anzeigen in der Mopo. Ohne Fotos! Man stelle sich das heutzutage mal vor...
      Dazu nur ein paar Basisdaten, so dass man meistens anrufen musste, um überhaupt die Adresse zu erfahren. Dann fuhr man hin, immer noch ohne die geringste Erwartung, was einen erwartet. Oftmals wurde man direkt ins Zimmer gezogen und es ging direkt zur Sache, die Bezahlung erfolgte erst hinterher.
      Heute findet man zu jeder Anzeige 10 geile Fotos, die Auswahl fällt schon mal schwer. Dann googelt man die engere Auswahl. Zu jeder Dame findet man dann hier mindestens drei Threads. Dann muss man positive wie negative Berichte gegeneinander abwägen. Welcher User ist vertrauenswürdiger? Dann ja die Dame in den letzten 10 Jahren vielleicht fünfmal ihren Namen geändert und man muss auch nach diesen Berichten nochmal suchen. Dann gibt es ja nicht nur dieses Forum hier, sondern auch noch andere...
      Ich habe das früher nicht vermisst und bin auch nicht häufiger auf die Schnauze gefallen, als heute.
      Die Unsicherheit nimmt aber zu. Man liest es ja ständig hier im Forum. Immer wieder werden Threads eröffnet wie "kennt jemand xxx?" Oder "War schon jemand bei xxx?" Dann melden sich im Idealfall mehrere Leute, es werden Fotos nachgereicht, dem Fragenden werden Infos auf dem Silbertablett gereicht, die er sich früher für teures Geld selbst hätte besorgen müssen. Nach einer Woche dann, wenn die Dame weiter gereist ist, äußert der Fragensteller meistens erst nach mehreren Nachfragen kleinlaut sein Bedauern, dass er es diese Woche leider nicht geschafft habe, aber beim nächsten Mal dürften wir dann ganz sicher einen Bericht von ihm lesen!
      Manche Leute gehen halt lieber ungefickt durchs Leben und bleiben dann doch lieber vor dem Porno im Internet hängen. Also das Internet halt viele Vor- aber eben auch sehr viele Nachteile und saugt einen großen Teil unserer Lebenszeit ab, die wir früher doch auch irgendwie und meistens sinnvoller nutzen konnten...

      Nur mal so zum nachdenken...
    • Nach meinen Ansichten fingen die Veränderungen vor 5 Jahren an. Das ist dann zufälligerweise genau der Zeitpunkt, wo es in der Schmuckstrasse und im Sudern eine Grossrazzia gab, bei der 3 Chefinnen und 14 Dienstleisterinnen verhaftet wurden. Die 3 Chefinnen mussten wegen illegaler Schleusung von Personen vor Gericht, wo sie aber freigesprochen wurden! Seit dem Zeitpunkt sind die Damen, die sich auf der Straße angeboten habe, massiv zurück gegangen! Wie ich ja schon erwähnte, kenne ich einige der Damen persönlich, genauso wie einige andere Herren hier im Forum und manche Damen zeigen sich seit dem Vorfall auch nicht mehr so gerne oben ohne am Fenster! Die Damen, die sich heute oben ohne am Fenster zeigen sind meistens neue Anbieterinnen, die vor 5 Jahren noch nicht in Hamburg gearbeitet haben. Und ich kann die Damen gut verstehen, weil sie ein großes Risiko eingehen, da es immer noch Schwarzarbeit ist und der Zoll heutzutage sehr scharf auf sowas ist. Das ist auch der Grund, warum die Osteuropäer im Treppenhaus geduldet werden und nicht die Polizei geholt wird, wenn sie laut werden. Wir werden sehen, wie es sich entwickelt! :party1: ?(
    • Ich sehe das völlig genauso mit dem beschriebenen Für und Wider. Man muss manchmal aufpassen, die Vergangenheit nicht nur zu glorifizieren und in der Gegenwart überwiegend nur das Schlechte zu sehen. Die Gegenwart ist aufgrund vieler Entwicklungen sicher unübersichtlicher, denn mit den vielen Informationen muss man auch was anfangen und vor allem differenzieren können. Mnchmal zieht man sich auf die übersichtlichere Vergangenheit zurück und steht sich da unter Umständen im hier und jetzt etwas im Weg.
      Hamburg hab ich leider erst vor ein paar Jahren konkret für mich entdeckt. Das muss schon sehr reizvoll gewesen sein in den früheren Zeiten. Auch in anderen Städten sah das Rotlicht allgemein früher anders aus, es gab mehr schummrige Bars und auch Sexkinos usw. Da kann ich die Nostalgie an dieser Stelle absolut nachvollziehen.
    • @Guapo: Zu dem Prozess weiß ich, dass der BGH die Freisprüche aufgehoben und die Sache an das Landgericht Hamburg zurückverwiesen hat. Da liegt es nach meinem Wissen jetzt noch. Ich hatte das entsprechende BGH-Urteil mal im Internet rausgesucht, weil ich mit einer Beteiligten darüber gesprochen habe. Der ursprüngliche Prozess war auch schon mal Thema hier im Forum.
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