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Angepinnt TS Kneipen auf dem Kiez

    • Der Artikel ist mit Sicherheit etliche Jahre alt - die Villa Kunterbunt gibt es jetzt seit 2-3 Jahren nicht mehr und war zuletzt auch nur von Feierpublikum frequentiert, so vor ca. 8-10 Jahren war da immer was los und viele TS waren da nach Dienstschluss am abfeiern und auf der 'Jagd'. Irgendwann war das aber vorbei!

      Und 100te von TS hat es in Hamburg auf der Ecke NIE gegeben, das ist der Fantasie des Authors entsprungen!

      War die letzten Tage als Passant nach der Arbeit auf dem Nachhauseweg vor Ort und neu ist, dass die 'Damen' jetzt am Tage offensiver werben, d.h. an den Fenstern fallen die Hüllen und eine hat sich am Fenster im Erdgeschoß komplett nackt gezeigt - sofort ist dann einer von euch gleich zu ihr.

      Nachts das übliche Bild, viele Spanner und Glotzer und Lungerer, die Damen aus der Taverne liessen sich nur spärlich auf der Schmuckstr. blicken und einige andere TS/TV waren auf der Jagd.

      Abt Tomcat
      Hamburg, ...wo die Sünde niemals schläft!
    • Nur mal so:
      Taverne Bar Schmuckstraße 5 UG (haftungsbeschränkt), Hamburg, Schmuckstraße 5, 20359 Hamburg.

      Gesellschaft mit beschränkter Haftung.

      Gesellschaftsvertrag (Musterprotokoll) vom 24.03.2010 mit Änderung vom 31.05.2010.

      Geschäftsanschrift: Schmuckstraße 5, 20359 Hamburg.

      Gegenstand: der Verkauf (und Zubereitung) von Getränken sowie alle mit dem Betreiben einer Bar im Zusammenhang stehenden Tätigkeiten.

      Stammkapital: 500,00 EUR.

      Allgemeine Vertretungsregelung: Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch die Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Geschäftsführer: Rivas Briceno, Reinaldo Gabides, Hamburg, *19.05.1984, vertretungsberechtigt gemäß allgemeiner Vertretungsregelung; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

      Das sind die offiziellen Handelsregisterdaten der Firma Taverne Bar Schmuckstraße 5 UG (haftungsbeschränkt) aus Hamburg (Amtsgericht , HRB ).

      Die Firma Taverne Bar Schmuckstraße 5 UG (haftungsbeschränkt) existiert seit 6 Jahren.
      Scheiß auf Gleitgel - nimm Anlauf!
    • Aufgrund ihres Alters (um 78) erschien Julia, die Thresenbedienung der Taverne, immer als eine erstklassige potentielle Quelle über das alte St Pauli zu berichten.









      Versuche etwas aus ihrer Vergangenheit herauszubekommen gingen bislang fehl. In der Dokumentation "Manche hatten Krokodile zeit.de/hamburg/kultur/2016-11…hristian-hornung#comments vom Herbst 2016 sind nun aber zumindest ein Paar Details aus ihrer bewegten Vergangenheit genannt worden:



      Über Julia schrieb:

      Wie eine feine Dame sieht Julia aus der Ferne aus, wie sie da am Tresen des Utspann in St. Pauli sitzt, mit ihrer im warmen Kneipenlicht glänzenden Perücke. Mit einer eleganten Handbewegung führt sie eine Zigarette zum Mund, nimmt einen tiefen Zug. Schnitt.

      Julia in Nahaufnahme: Mit trübem Blick spricht sie in die Kamera. "Heute kann man als Transe in normalen Berufen arbeiten, aber früher war da nix zu machen", sagt sie mit ihrer tiefen Stimme. Und dann beginnt sie von früher, von den Sechzigern, zu schwärmen. Von ihrer Zeit als Tänzerin bei den großen Travestie-Shows, im Soho und im Bikini auf der Großen Freiheit. Vor ihren Auftritten sei sie im Abendkleid durch die Schmuckstraße stolziert, erzählt sie.
      Da kann man vielleicht ansetzen, um noch etwas tiefer zu graben. Travestie Shows hatten früher beinahe alle St Pauli "Nepp" Kneipen wie sie früher genannt wurden, siehe in diesem Thread ab circa Seite 6, Julia war im Roxy, im Pfeiffersgang, der die Grosse mit der Kleinen Freiheit verband, das Roxy musste Ende der 1960er wegen Strassenumbauarbeiten schliessen. Von einem "Soho" auf St Pauli habe ich gehört aber weiß keine Details. Das "Bikini" kenne ich gar nicht, ebensowenig das Jungmühle. Aber beide waren in jedem Fall auf der Großen Freiheit, wie der Artikel schreibt. Nummer 10 bis 14.




      „Natürlich haben wir auch mit dem GELD etwas rumgeaast. Und wer nicht aufgepasst hat, muss heutzutage ein bisschen rumknapsen“, sagt Julia im Film. Sie hat früher im Roxy, SoHo, Bikini und in der Jungmühle getanzt. Foto: Mauricio Bustamante.

      Hier ein BIld der jungen Julia (TS Olympia) gestiftet von den Tavernegängern, aus der Bar.




      Gestiftet von Trasensurfer2016, die junge TS Olympia, Bildnis aus dem Jahre 1967:



      abendblatt.de/kultur-live/arti…klaerung-an-St-Pauli.html

      Abendblatt Rezension schrieb:

      Julia hat als Tänzerin auf dem Kiez "in zehn Läden gearbeitet, die es heute nicht mehr gibt".
      Das wäre ein Ding, wenn JUlia sich an alle 10 erinnern könnte und wann sie dort war. Aber von ein Paar wissen wir jetzt schon.

      Bikini und Jungmühle waren Grosse Freiheit Nummer 10-14:

      reeperbahn.de/grosse-freiheit-10-14/

      Grosse Freiheit 10 bis 14 schrieb:

      1953 eröffnete der erfolgreiche Geschäftsmann (mittlerweile gehörten ihm auf St. Pauli rund 15 Bars und dutzende Immobilien) in der Nr. 14 die Bikini-Bar. Hier wie in der Jungmühle gab es die beliebte „Wäscheschau“, an deren Ende „Fräulein Schweden nichts anhat als einen Sonnenschirm.“



      1969 beendeten neue Tierschutzbestimmungen das Vergnügen. Dazu war St. Pauli durch Zuhälterbanden und Touristennepp in Verruf geraten und die Gäste blieben fern. Hippodrom, Jungmühle und Bikini schlossen zu Beginn der 1970er Jahre.



      Erforscher der Juwelengasse

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    • Wollt diese Paar Bilder noch einmal reinstellen:

      Die ersten beiden zeigen das Stern Lichtspiele -Kino, das vor dem Starclub in der Gr. Freiheit 39 war und diesem Club den Namen ("Star") und den Stern an der Fassade gab, den er übernahm:



      Hier ein Bild der Freiheit mit Blick nach Norden aus den 1960ern:



      Das BIld ist vor dem Hintergrund des späteren Thai Oase Hauses aufgenommen und zeigt den damals noch nicht abgerissenen Teil der mittleren Freiheit bei dem heutzutage die Simon von Utrecht Strasse kreuzt. Auf der rechten Seite etwas hinter dem Thai Oase Haus lag das "Barcelona", bis dieser Strassenzug circa 1968 verschwand.


      Hier etwas näher ran gezoomt.





      Dieselbe Ecke 10 -12 Jahre früher vor der Wiederbebauung der Gr Freiheit 36:



      Erst danach wurde die Freiheit 36 gebaut:

      reeperbahn.de/grosseFreiheit-36 schrieb:

      "Das Gebäude wurde in den 1950er Jahren errichtet. Zuvor befand sich hier Paul Beckers Hippodrom (nicht zu verwechseln mit Willi Bartels Hippodrom in der Großen Freiheit 10-12). Nachdem dieses 1943 von Bomben vollständig zerstört wurde, blieb das Grundstück jahrelang ein leerer Fleck in mitten der wiederauferstandenen Großen Freiheit – bis Willi Bartels das Grundstück kaufte und bebauen ließ.

      Am 14. Oktober 1959 eröffnete mit dem Kaiserkeller der erste Club in Deutschland mit regelmäßigen Rock- und Beatkonzerten. Die Jugend pilgerte in Scharen in die Große Freiheit 36. Nur wenige Jahre später folgte sie „ihren“ Bands in den den Star-Club (Große Freiheit 39) und das Top-Ten. Der Kaiserkeller verlor mehr und mehr an Anziehungskraft und dämmerte bald nur noch vor sich hin"

      Und so sah Beatles Freund Klaus Voorman den Eingang in die Schmuckstrasse von der Freiheit kommend um 1960 bis 1962 herum:



      Ebenfalls mit der mittleren Freiheit wurde damals (ca. 1968) der Verbindungsweg zwischen Gr. und Kl. Freiheit abgerissen, der Pfeiffersgang, wo die Roxy Bar lag, in der Julia getanzt hat:






      peebees-nightkitchen.de schrieb:

      Der Gang bildete eine Verbindung der Großen und Kleinen Freiheit – und wurde 1943 nahezu restlos zerstört.



      Der Gang, in unmittelbarer Nähe der Pestalozzi-Schulen existierte zwar nicht mehr in seiner alten Form aber der Name war überliefert und so sprachen wir immer noch vom Pfeiffersgang, der bis Anfang der 1960er Jahre immer noch eine Verbindung zwischen der Großen und Kleinen Freiheit darstellte.
      Zum Zeitpunkt des Abrisses war es nur noch ein Trampelpfad:



      www.steg-hh.de schrieb:

      Aber einige treue Stammkundensind 1963 dann weiter zu mir indie Kleine Freiheit gekommen“, soGünter Studt.Damals sah es in dieser Eckevon St. Pauli natürlich auch nochganz anders aus, Günter Studt hatsichtlich Freude beim Erzählenüber die alten Zeiten. „Die Simonvon-Utrecht-Straßegab es nochgar nicht. Die alte Verbindung vonder Kleinen zur Großen Freiheitwar nur ein Trampelpfad, der hießPfeiffers Gang.
      Erforscher der Juwelengasse

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